Standboxen


ALTO II



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Die als 30 Liter-Bassreflexsystem konstruierte 2-Wege-Standbox ALTO II ist ein weiterer Bauvorschlag der ALTO-Serie. Es wurde bei diesem Bauvorschlag die gleiche Chassis-Bestückung wie bei der ALTO I gewählt, wobei in den unteren Oktaven durch die effektive Ausnutzung des größeren Gehäusevolumens und durch eine optimal dimensionierte Bassreflexabstimmung ein druckvolles und impulstreues Bassfundament geschaffen wurde.

Auch die ALTO II eignet sich besonders gut zur klanglichen Aufwertung preiswerter Kompaktanlagen.

Die ALTO II kann frei im Raum aufgestellt werden und erreicht so eine klar zeichnende räumliche Klangabbildung.

ALTO III C



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Die ALTO III c ist als 3-Wege-Standbox mit insgesamt 55 Liter Innenvolumen konstruiert. Durch die Doppelbassbestückung mit zwei parallel geschalteten W 170 S - 8 Ohm ergibt sich eine sehr druckvolle, tief hinabreichende Basswiedergabe, bei der auch kräftige Impulse sauber und eindrucksvoll übertragen werden.

Ab etwa 450 Hz übernimmt der in einem geschlossenen 3-Liter-Volumen arbeitende 10-cm-Konusmitteltöner W 100 S - 4 Ohm die Arbeit. Einzelinstrumente und Solostimmen werden über den gesamten Mitteltonbereich sehr plastisch und verfärbungsfrei dargestellt, wobei vor allem auch die für gute Konusmitteltöner typische präzise Abbildung von Phantomschallquellen und deren Tiefenstaffelung gut zum Ausdruck kommt.

Oberhalb von ca. 3500 Hz wird das Klangbild dann durch die spritzige 19-mm-Hochtonkalotte DT 94 - 8 Ohm abgerundet. Die überschäumende Spielfreude der ALTO III c verspricht gute Laune, selbst bei mehrstündigem Musikkonsum.

ALTO LINE MK II



alto_line

Die ALTO LINE MK II ist eine schlanke 2-Wege-Standbox mit zwei 13-cm-Tiefmitteltönern und einem Kalottenhochtöner. Durch die schmale Bauform und einen entsprechend geringen Platzbedarf kann dieser Lautsprecher auch in kleinen Räumen frei aufgestellt werden. Ein sehr räumliches, von der Box gelöstes Klangbild kann somit auch in "normalen" Wohnzimmern reproduziert werden.

Hervorzuheben ist noch der für eine Box dieser Größe ungewöhnlich tief reichende Bass, der auch bei höheren Lautstärkepegeln sauber wiedergegeben wird.

Durch die ausgeglichene, verfärbungsfreie Klangcharakteristik und die detailreiche, spritzige Höhenwiedergabe passt die ALTO LINE MK II gut in die Familie der ALTO-Boxen.

ATLANTIS MK II



atlantis

Die ATLANTIS ist konsequent auf guten Kennschalldruck bei moderater Gehäusegröße und eleganter Optik ausgelegt. Im Bassbereich kommen zwei AL 170 - 8 Ohm parallel in getrennten Kammern zum Einsatz, wobei jedem ca. 27 l Volumen zur Verfügung stehen. Damit erreicht man schon eine untere Grenzfrequenz von 28 Hz, also einen satten Tiefbass. Die Aufstellung der Boxen ist dabei relativ unkritisch, sie sollten nur nicht direkt an der Wand stehen (mind. 10 cm Abstand), da dann die Wirkung der Bassreflexrohre behindert wird.

Der Mitteltöner AL 130 - M 8 Ohm ist im Vergleich zum normalen AL 130 - 8 Ohm mit einer kürzeren Schwingspule ausgestattet. Das führt zu einem höheren Wirkungsgrad und macht ihn zum idealen Partner in dieser Kombination.

Als Hochtöner wird der KE 25 SC - 8 Ohm ab 2500 Hz angekoppelt. Der Klirrfaktor dieser Keramikkalotte ist bereits bei diesen Frequenzen äußerst gering, so dass auch hohe Pegel verzerrungsfrei wiedergegeben werden können.

ATLAS COMPACT MK V



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Die 5. Generation des VISATON-Klassikers ATLAS COMPACT orientiert sich im Mittel- und Hochtonbereich an den Anfängen dieser Serie. Es kommen hier wieder die Kalotten-Lautsprecher DSM 25 FFL - 8 Ohm und DSM 50 FFL - 8 Ohm zum Einsatz. Der Tief-Mitteltonbereich wird vom AL 170 - 8 Ohm übernommen. Neu in dieser Version ist der TIW 300 - 8 Ohm als Tieftöner.

Auch die Frequenzweiche wurde gründlich überarbeitet. Die Trennfrequenz des Tieftöners zum Tief-Mitteltöner wurde auf 220 Hz gelegt. Durch diese relativ niedrige Trennfrequenz erhält man eine starke Basswiedergabe im Bereich zwischen 50 und 100 Hz. Das geht allerdings einher mit einer Absenkung der Impedanz in diesem Frequenzbereich. Eine Kompensation der Impedanzüberhöhung des Tieftöners (KN 27 mH, 330 µF) vermeidet diesen niedrigen Impedanzverlauf, vermindert aber auch den Basspegel bei 80 Hz um ca. 3 dB (rote Kurve unterhalb 100 Hz). Das kann in manchen Räumen, die durch Resonanzen bedingt zu viel Basspegel aufbauen, sehr von Vorteil sein. Wer mehr Pegel wünscht und ein Absinken der Nennimpedanz bei 80 Hz auf 4 Ohm akzeptieren kann, verzichtet einfach auf die Impedanzkompensation und erhält die obere Frequenzkurve. Die ATLAS COMPACT MK V bietet somit den großen Vorteil der leicht zu realisierenden Anpassung des Basspegels an den Hörraum.

Die breiten Fasen im oberen Bereich der Schallwand lassen das Gehäuse schlanker erscheinen und vermeiden Kantenreflexionen im sensiblen Mittel- und Hochtonbereich.

Die ATLAS COMPACT MK V ist eine sehr dynamische Box mit kräftigem Tiefbass, ohne aber im Bassbereich zu dick aufzutragen. Neutralität im Stimmenbereich und klare Höhen ohne jegliche Schärfe sind weitere Merkmale.

CASABLANCA III



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Das Gehäuse der CASABLANCA III besticht sofort durch das ausgefallene Design. Die Gehäuseform besitzt jedoch außer ihrer optischen Attraktivität technisch-akustische Vorteile, die in hörbare Qualitäten umgesetzt werden können.
Die Box besteht aus einem großen unteren Volumen und einer kleineren Kammer, die auf das große Volumen aufgesetzt und durch eine genau berechnete Öffnung mit dieser verbunden ist. Es handelt sich hier um eine Doppelkammer-Bassreflexbox. Durch diese beiden Kammern gelingt es, im Vergleich zu einer normalen Bassreflexbox den Übertragungsbereich noch deutlich nach unten hin zu erweitern. Die Reflexabstimmung (Helmholtzresonanz) der oberen Kammer liegt bei 90 Hz, die der unteren bei 33 Hz.
Als Tieftöner kommt der in High-End-Kreisen sehr geschätzte Basslautsprecher GF 200 - 2 x 4 Ohm zum Einsatz. Als Langhubtieftöner mit steifer Glasfasermembran verhilft er der CASABLANCA III zu abgrundtiefen Bässen, bei einer für seine Größe recht hohen Maximallautstärke. Ebenfalls bewährt in der CASABLANCA III sind die beiden weich zeichnenden Gewebekalotten G 50 FFL - 8 Ohm und G 25 FFL - 8 Ohm, die im gesamten Mittel- und Hochtonbereich eine transparente und unaufdringliche Klangwiedergabe garantieren. Auch optisch harmonieren die runden Kalotten sehr gut mit dem CASABLANCA III-Design.
Resultat: Eine vom Design und Bauprinzip her außergewöhnliche Box mit sehr guten Tiefbasseigenschaften, verbunden mit hoher Impulsfestigkeit.

Ein Komplettbausatz zu diesem Bauvorschlag ist z.B. bei www.vc-mailorderservice.de erhältlich.

CASABLANCA MK IV



casablanca_iv

Das Gehäuse der CASABLANCA IV besticht sofort durch das ausgefallene Design. Die Gehäuseform besitzt jedoch außer ihrer optischen Attraktivität technisch-akustische Vorteile, die in hörbare Qualitäten umgesetzt werden können.

Die Box besteht aus einem großen unteren Volumen und einer kleineren Kammer, die auf das große Volumen aufgesetzt und durch eine genau berechnete Öffnung mit dieser verbunden ist. Es handelt sich hier um eine Doppelkammer-Bassreflexbox. Durch diese beiden Kammern gelingt es, im Vergleich zu einer normalen Bassreflexbox den Übertragungsbereich noch deutlich nach unten hin zu erweitern. Die Reflexabstimmung (Helmholtzresonanz) der oberen Kammer liegt bei 90 Hz, die der unteren bei 33 Hz.

Als Tieftöner kommt in der CASBLANCA IV der in High-End-Kreisen sehr geschätzte Basslautsprecher AL 200 - 8 Ohm zum Einsatz. Als Langhubtieftöner verhilft er ihr zu abgrundtiefen Bässen, bei einer für seine Größe hohen Maximallautstärke. Ebenfalls neu in dieser Version sind die beiden bewährten Titankalotten DSM 50 FFL - 8 Ohm und DSM 25 FFL - 8 Ohm, die im gesamten Mittel- und Hochtonbereich eine transparente und spritzige Klangwiedergabe garantieren.

Resultat: Eine vom Design und Bauprinzip her außergewöhnliche Box mit sehr guten Tiefbasseigenschaften, verbunden mit hoher Impulsfestigkeit.

CLASSIC 200



classic200

Wie der Name CLASSIC 200 bereits vermuten lässt, wurde bei dieser Box die klassische 3-Wege Bestückung eingesetzt: ein Tieftöner, ein Konusmitteltöner und eine Hochtonkalotte, alle vorn auf der Schallwand dicht übereinander angeordnet. Mit dem AL 200 - 8 Ohm, dem TI 100 - 8 Ohm und der KE 25 SC - 8 Ohm wurden die besten Chassis der jeweiligen Kategorie aus dem VISATON-Programm ausgewählt. Das Gehäuse ist für eine Standbox recht klein gehalten, so dass eine Platz sparende Aufstellung auch in kleinen Wohnzimmern möglich ist.

Der Wirkungsgrad der CLASSIC 200 ist für eine Box dieser Größe ausgezeichnet. Das ist möglich, weil eine schlankere Bassabstimmung gewählt wurde. Im Vergleich zur VOX 200, die fast die gleiche Bestückung hat, ist die untere Grenzfrequenz etwas höher gewählt worden. Das kommt den Freunden des trockenen , präzisen Basses sehr entgegen. Der Unterschied liegt darin, dass durch die CLASSIC 200 die fast immer vorhandenen tieffrequenten Raumresonanzen weniger angeregt werden und diese damit nicht lange störend nachschwingen können.

Auch die anderen Chassis sind über jeden Zweifel erhaben und ergänzen das Klangbild mit analytischen Mitten sowie glasklaren, unaufdringlichen und seidigen Höhen.

CLASSIC 200 GF



classic200gf

Mit der CLASSIC 200 GF bietet Visaton einen sehr interessanten Einstieg in den High-End Musikgenuss. Die hochwertigen Komponenten wurden unter dem Gesichtspunkt eines optimalen Preis-Leistungs-Verhältnisses ausgewählt, ohne dabei die hohen Qualitätsansprüche aus den Augen, oder besser gesagt, aus den Ohren zu verlieren.

Unterstützt durch die frontseitige Bassreflexöffnung verarbeitet der GF 200 - 2 x 4 Ohm die tieffrequenten Signale in dieser klassischen 3-Wege-Kombination. Aufgrund seiner extrem steifen Glasfasermembran und der Langhub-Gummisicke ist absolute Pegelfestigkeit auch bei großen Hüben gewährleistet.

Im Mittelton kommt mit dem TI 100 - 8 Ohm - eines der besten Visaton Chassis - zum Einsatz. Der sehr leichte und steife Titankonus ist eine Referenz in Sachen verzerrungsfreier und detailreicher Musikwiedergabe.

Ab 2200 Hz übernimmt die Gewebekalotte G 20 SC - 8 Ohm und stellt ihren Betrieb erst weit oberhalb hörbarer Frequenzen (30 kHz) wieder ein.

Das Ergebnis ist ein sehr hochwertiger, perfekt harmonierender Schallwandler, der mit seinen moderaten Ausmaßen wohnzimmertauglichen High-End Musikgenuss beschert.

CLOU



clou

Die CLOU ist eine schlanke 2-Wege-Standbox, deren Reiz ganz klar im Preis-Leistungsverhältnis liegt, was durch die Bestückung mit zwei WS 17 E - 8 Ohm für tiefe bis mittlere Frequenzen und dem SC 10 N - 8 Ohm für den Hochton unterstrichen wird. Um auch mit diesen preisgünstigen Chassis ein ausgewogenes Klangbild zu gewährleisten, wurden die beiden Tiefmitteltöner räumlich voneinander getrennt und jedem ein eigenes geschlossenes Volumen zugewiesen. Hierbei spielt der untere WS 17 E - 8 Ohm in einem 36-l-Gehäuse. Dies führt zu einem gleichmäßigen Anstieg  des Frequenzgangs von 60 Hz bis hin zu 600 Hz. Der obere WS 17 E - 8 Ohm muss hingegen mit 16 l Volumen auskommen, was eine leichte Überhöhung des Frequenzbereiches zwischen 60 Hz und 150 Hz zur Folge hat. In Summe addieren sich die beiden Tiefmitteltöner zu einem harmonischen Bassfundament mit gezielter Betonung der Frequenzen von 60 bis 130 Hz. Um den Hochtöner nahtlos an die Bässe anzukoppeln, bedarf es eines richtig dimensionierten Sperrkreises, der unerwünschte Pegelspitzen und Resonanzen glättet.

Das Resultat dieser ungewöhnlichen Chassis- und Gehäusekombination ist eine absolut sehens- und hörenswerte Standbox, die klanglich weit über ihrem preislichen Rahmen agiert.

CONCORDE MK III



concorde

Die 3-Wege-Box CONCORDE MK III kann zwar nicht fliegen, stößt aber klanglich in höchste Regionen vor. Dies wird bereits an der Gehäuseform und den verwendeten Chassis deutlich. Eine taillierte Schallwand im Mittel- und Hochtonbereich führt zu einem optimierten Rundstrahlverhalten - ein Grund für perfekte räumliche Abbildungsfähigkeit. Durch die Anordnung aller Chassis nach dem D'Appolito-Prinzip werden störende Boden- und Deckenreflexionen vermindert. Zwei Aluminium-Bass-Chassis AL 200 - 8 Ohm sorgen gemeinsam mit einem extrem großen, strömungsverlustarmen Reflextunnel für die tiefe und stets präzise Basswiedergabe. Die beiden Mitteltöner AL 130 - 8 Ohm sind dank ihrer hochfesten Aluminium-Membran, großen Wickelhöhe und Impedanzkontrollring Garanten für hohe Pegelfestigkeit und verfärbungsfreie Mitten.

Im Hochtonbereich kommt der Keramikhochtöner KE 25 SC - 8 Ohm zum Einsatz. Dieser aufwändig konstruierte Hochtöner kann schon bei sehr tiefen Frequenzen eingesetzt werden und spielt gemeinsam mit allen anderen Chassis selbst bei hohen Pegeln extrem verzerrungsarm. Fehler der Signalquelle werden gnadenlos entlarvt. Selbst bei hoher Lautstärke macht es Spaß, auch längere Zeit Musik zu hören. Dies ist immer ein Zeichen, dass der Schallwandler fehlerfrei seine Arbeit verrichtet und der Musik nichts "hinzugemogelt" wird.

Bei der Version MK III wurde durch eine Änderung der Weiche die Übernahmefrequenz zwischen Tief- und Mitteltöner von 500 Hz auf 300 Hz verschoben. Außerdem wurde die Ankopplung des Hochtöners auf 18 dB/Okt. geändert. Es ergibt sich dadurch eine gleichmäßigere Schallenergieabstrahlung unter verschiedenen Winkeln. Das macht sich besonders in wenig bedämpften Hörräumen positiv bemerkbar.

Das absolut neutrale Klangbild sowie die herausragende Dynamik dieses Standlautsprechers lassen die CONCORDE MK III zu einem Allround-Talent für höchste Ansprüche werden, das sich für alle Musikrichtungen empfiehlt.

CONGA



conga

Mit der CONGA stellt Visaton den klassischen 3-Wege-Kombinationen wie CLASSIC 200 oder CLASSIC 200 GF einen "großen Bruder" zur Seite. Mit seinen 85 l Volumen und dem frontseitig montierten 25-cm-Tieftonchassis ist dieser Standlautsprecher eine imposante Erscheinung.

Der äußere Eindruck wird durch das solide Bassfundament, welches der TIW 250 XS - 8 OHM liefert, untermauert. Druckvolle und kräftige Tiefbass-Attacken beherrscht dieser High-End-Tieftöner genauso spielend, wie zurückhaltendes und unterstützendes Begleiten.

Mit dem AL 130 M - 8 OHM, der speziell auf hohen Wirkungsgrad im Mittelton optimierten Version des beliebten AL 130 - 8 OHM, wird der nahezu lineare Frequenzgang nahtlos auf seinem hohen Level fortgesetzt.

Für den ab 3500 Hz einsetzenden Hochtöner KE 25 SC - 8 OHM ist es ein Leichtes, selbst bei höchsten Pegeln kristallklare und brillante Höhen zu liefern, weshalb sich diese Keramikkalotte bestens für den oberen Abschluss dieser kraftvollen 3-Wege-Kombination eignet.

Auch auf die Gefahr hin, dass die folgende Aussage polarisiert, so muss man doch sagen, dass es sich bei der CONGA um eine echte Männerbox handelt.

ELEVATION 3



elevation3

Diese Designbox ist eine sehr interessante Herausforderung an den fortgeschrittenen Boxenbauer, der eine Alternative zu den herkömmlichen, rechteckigen Gehäusen sucht. Gutes Design zeichnet sich dadurch aus, dass die Form nicht Selbstzweck ist, sondern auch die Funktion sinnvoll unterstützt. Genau das ist bei der ELEVATION 3 der Fall: Die Schallwand ist überall so schmal wie möglich gehalten. Das fördert die Ablösung des Schalls von den Boxen, so dass Instrumente und Stimmen hervorragend ortbar sind und - freie Aufstellung vorausgesetzt - sich eine sehr gute räumliche Tiefe ergibt. Die gebogene Form der Seitenwände versteift diese und setzt die Resonanzanfälligkeit stark herab. Dadurch kann auf die üblichen Versteifungsmaßnahmen verzichtet werden.

Im Bassbereich arbeitet der äußerst pegelfeste GF 200 - 2 x 4 Ohm, der die Vorzüge seiner Langhub-Schwingspule und der glasfaserversteiften Membran voll ausspielen kann. Der nah am Boden sitzende Basslautsprecher benötigt eine tiefe Übernahmefrequenz zum Mitteltöner. Um die Pegelfestigkeit auch hier zu erhalten, wird ein Chassis mit einer großen Membranfläche eingesetzt. Der AL 170 - 8 Ohm beweist hier seine ganz vorzüglichen Mitteltoneigenschaften, die außergewöhnliche Transparenz und Verfärbungsfreiheit garantieren. Die bewährte Gewebekalotte G 25 FFL - 8 Ohm verleiht dem Hochtonbereich Brillanz und Frische.

Ein Komplettbausatz zu diesem Bauvorschlag ist z.B. bei www.vc-mailorderservice.de erhältlich.

EXPERIENCE V 20



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Die EXPERIENCE V 20 ist als 96 Liter-Bassreflexgehäuse konstruiert und weist bei der Schallwandaufteilung eine symmetrisch um den Hochtöner angeordnete Aufteilung auf, ähnlich wie bei dem bekannten D'Appolito-Prinzip. Um störende Einflüsse der Schallwand auf das Abstrahlverhalten möglichst auszuschließen, ist die gesamte Mittel-Hochtoneinheit nicht mittig positioniert, sondern zur Innenseite hin verschoben.

Bei der EXPERIENCE V 20 arbeiten als Tieftontreiber zwei parallel geschaltete W 200 S - 8 Ohm bis zu ca. 450 Hz. Hier übernehmen dann die Tiefmitteltöner. Die ebenfalls parallel geschalteten W 130 S - 8 Ohm decken das mittlere Frequenzband bis ca. 3000 Hz ab und werden im Hochtonbereich durch die G 25 FFL - 8 Ohm Gewebekalotte abgelöst.

Die Frequenzweiche ist für die Bi-Wiring-Technik vorgesehen.

Bereits der erste Klangeindruck der EXPERIENCE V 20 vermittelt die unbändige Spielfreude dieser Box. In den unteren Oktaven produzieren die beiden 20 cm-Tiefton-Chassis präzise Bässe mit einem für diese Boxengröße sehr dynamischen Punch. Der Grundtonbereich (100 - 300 Hz) ist "warm" abgestimmt, und der Mitteltonbereich klingt absolut linear und verfärbungsfrei und glänzt mit einem sehr plastischen und perfekt von der Box gelösten Klangbild. Die kristallklare und luftige Hochtonwiedergabe der 25 mm-Gewebekalotte rundet das Klangbild der Box im oberen Frequenzband ab.

GRAND ORGUE



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Die tiefsten Frequenzen großer Instrumente wie einer Orgel oder eines Kontrabasses adäquat zu Gehör zu bringen, ist mit die größte Herausforderung für einen High-End-Lautsprecher. Nur wenige Boxen vermögen überhaupt das unterste Register einer großen Kirchenorgel wiederzugeben, und bei den allerwenigsten hört es sich dann noch an wie eine Orgelpfeife. Auch einen Kontrabass in seinem vollen Volumen darzustellen, ohne dabei entweder mulmig und aufgebläht zu klingen, oder von vornherein die Segel zu streichen, bleibt wenigen, ausgefallenen Lautsprecherkonstruktionen vorbehalten. Die Lautsprecherboxen "Les Orgues", hier in der Variante GRAND ORGUE sind Vertreter dieser Gattung. Mit ihren acht speziell für den Free-Air Betrieb optimierten Tieftontreibern WS 25 E - 8 Ohm in einer gefalteten, aber offenen Schallwand sind sie in der Lage, auf eine frappierend selbstverständliche und natürliche Art und Weise ohne jede Übertreibung, aber auch ohne jede Schwäche, Frequenzen bis unter 20 Hz wiederzugeben. Durch den Wegfall eines Gehäuses im eigentlichen Sinn wird die Resonanzfrequenz der Tieftöner nicht erhöht, sondern durch das spezielle Ripol-Prinzip sogar abgesenkt, weshalb die Orgues locker und unkomprimiert allertiefste Frequenzen abstrahlen können.
Voraussetzung für die Tiefbasswiedergabe bei diesem beidseitig abstrahlenden Prinzip ist allerdings ein ausreichender Abstand der Box zur Rückwand. 1 Meter wäre in Ordnung, für vollen Pegel bis in den Tiefbassbereich sind aber 2-3 Meter Abstand anzustreben.

Doch der unangestrengte und unaufdringliche Tiefbass ist längst nicht alles: Ergänzt wird die beidseitig abstrahlende Bassabteilung von einem Line-Array, bestehend aus acht ovalen Breitbandlautsprechern SL 713 - 4 Ohm. Dieser günstige Breitbänder zeichnet sich aufgrund seiner leichten Papiermembran und des Schwingspulenträgers aus Kraftpapier durch eine sehr natürliche Wiedergabe bis zu höchsten Frequenzen aus.
Ein Line-Array hat die Eigenschaft, den Schall in der Richtung, in der die Treiber angeordnet sind, sehr stark gebündelt abzustrahlen. Außerhalb der Hauptabstrahlrichtung werden große Teile des abgegebenen Tonsignals durch Interferenzen ausgelöscht. Dadurch werden störende Reflexionen von Boden und Decke, die einer präzisen räumlichen Darstellung des musikalischen Geschehens abträglich sind, erst gar nicht angeregt. Dieses Bündelungsverhalten ist allerdings direkt abhängig von der Wellenlänge der abgestrahlten Töne. Je höher die Frequenz und damit je kleiner die Wellenlänge, desto höher das Bündelungsmaß. Dies würde bei einem solch großen Array wie dem der GRAND ORGUE zu einer zu extremen Bündelung im Hochtonbereich führen, die nicht mehr praxisgerecht wäre.


Um ein möglichst gleichmäßiges Bündelungsmaß über das gesamte Frequenzspektrum zu erreichen, welches wiederum für tonale Ausgewogenheit im Hörraum wichtig ist, wurde daher innerhalb des Arrays eine zusätzliche Korrekturschaltung implementiert. Diese sorgt dafür, dass mit steigender Frequenz immer mehr Leistung auf den 2. und 3. Breitbänder von oben geleitet wird, während die anderen 6 immer weiter zurückgenommen werden. Das Array verkürzt sich also faktisch über den gesamten Einsatzbereich stufenlos von 8 Lautsprechern auf 2 Lautsprecher. Diese 2 Lautsprecher sollten möglichst genau auf Ohrhöhe liegen. Ist die individuelle Ohrhöhe höher oder niedriger als der Mittelpunkt zwischen dem 2. und 3. Breitbänder, so kann die Box ganz einfach an die Situation angepasst werden, indem das Array so verkabelt wird, dass beispielsweise der 3. und der 4. Lautsprecher von oben den Hochton wiedergeben. Die Box ist somit ohne Probleme in kleinen Schritten auf die passende Abhörebene zu optimieren.

Die Vereinigung dieser technischen Finessen in einer Box führt zu einem absoluten Ausnahmeschallwandler, der vor allem, aber nicht nur für die sehr realitätsnahe Wiedergabe von "natürlicher" Musik prädestiniert ist. Egal ob scharf angerissene Gitarrensaiten, knackige Schlagzeugsoli, ein ganzes Symphonieorchester mit dem warmen Schmelz der Streicher und dem Schmettern der Blechbläser oder eben die Königin der Instrumente, die Orgel, alles wird extrem authentisch, mit viel Dynamik und garantiertem Gänsehautfaktor reproduziert. Auch Gesangsstimmen, egal ob männliche oder weibliche, werden mit jedem noch so kleinen Detail abgebildet. Dabei stehen Instrumente und Stimmen wie angenagelt auf der virtuellen Bühne, alles hat seinen natürlichen Raum und seine klar definierte Position.

Wer auf der Suche nach einem Lautsprecher für qualitativ hochwertige Musik ist, wer keine Kompromisse beim Übertragungsbereich machen will und dabei auf eine außergewöhnlich präzise Bühnenabbildung Wert legt, dem sei die GRAND ORGUE wärmstens ans Herz gelegt.
Einzig ein kräftiger Verstärker und ausreichender Wandabstand sind Grundvoraussetzungen für die perfekte Funktion der GRAND ORGUE.

TIPP: Der Bass-Teil der GRAND ORGUE ohne Breitbänder, ohne passive Weiche direkt an ein Aktivmodul angeschlossen, ergibt einen hervorragenden Subwoofer, der alleine oder als Paar besonders musikalische High-End Lautsprecher, aber auch große Heimkinosysteme eindrucksvoll nach unten ergänzt!

LA BELLE



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Die gleichsam simple wie ehrgeizige Idee bei der Entstehung der LA BELLE war die, einen rundum perfekten Lautsprecher zu kreieren, der sich in keiner mess- oder hörbaren Disziplin nennenswerte Schwächen erlaubt und damit bei jeder Musik und in jedem Raum maximalen Hörgenuss verspricht. Um das zu erreichen, musste einigen Faktoren Rechnung getragen werden: Ein linearer Frequenzgang auf Achse sowie unter Winkeln und geringste Verzerrungen auch bei hohen Dynamikspitzen sind dabei mit die wichtigsten.

Dafür ist vor allem die Auswahl der richtigen Chassis entscheidend. Für ein souveränes Großsignalverhalten ist im Bass sehr viel Membranfläche in Verbindung mit einem großen linearen Hub nötig. In der Hinsicht führt kein Weg am extrem langhubigen TIW 200 XS - 8 Ohm vorbei. Als Paar übertreffen die 2 Tieftöner pro Seite sogar einen TIW 300 - 8 Ohm, mit dem zusätzlichen Vorteil des geringeren Volumenbedarfs und der Möglichkeit, eine recht schmal bauende Box mit Bässen in der Front zu realisieren. Dank der schier unerschöpflichen Pegelreserven der Tieftöner und der speziell angepassten Frequenzweiche konnte auf eine hubentlastende Bassreflexauslegung verzichtet werden. Der Bass der LA BELLE ist dadurch noch präziser und sauberer, und dabei je nach Raum sogar noch tiefreichender als man es von herkömmlichen Bassreflexboxen gewöhnt ist. Für einen dynamischen Mittelton mit ausreichend Membranfläche drängte sich der B 200 - 6 Ohm geradezu auf. Eigentlich ein Breitbänder, überzeugt der B 200 - 6 Ohm mit geringsten mechanischen Verlusten und einem anspringenden, leichtfüßigen Mittelton. Im Tiefton vor großen Hüben geschützt und im Hochton durch die bewährte Keramikkalotte KE 25 SC - 8 Ohm ergänzt, läuft der B 200 - 6 Ohm in dieser Kombination zur absoluten Höchstform auf und lässt keine Wünsche mehr offen.

Auch der Hochtöner offenbart im Zusammenspiel mit dem Waveguide WG 220x150 bisher ungeahnte Qualitäten. Durch das optimierte Bündelungsverhalten lässt sich die Keramikkalotte im Waveguide perfekt an den großen Mitteltöner ankoppeln, wodurch eine absolut homogene und bruchlose Einheit entsteht. Auch beim Übergang vom Mitteltöner zu den Tieftönern entsteht kein Sprung im Bündelungsmaß, weshalb der Frequenzgang der gesamten Box nicht nur auf Achse, sondern auch unter verschiedensten Winkeln vorbildlich linear verläuft. Außerdem wurden die Trennfrequenzen so gewählt, dass jeder Zweig einen etwa gleich breiten Frequenzbereich abdeckt. Dadurch werden störende Intermodulationsverzerrungen auf ein absolutes Minimum reduziert.

Das Hörerlebnis bestätigt den vollen Erfolg des Konzeptes: Mit der LA BELLE wurde ein Lautsprecher geschaffen, der sich nicht die geringste Schwäche erlaubt und jedwedes Musikmaterial mit einer solchen Akkuratesse und Authentizität wiedergibt, dass man die Suche nach irgendwelchen Fehlern schnell aufgibt und einfach nur Musik in bisher nicht gekannter Qualität genießt.

Dabei spielen Raumeinflüsse eine viel kleinere Rolle als bei den meisten anderen Lautsprechern. Durch das stetige Bündelungsmaß klingt die LA BELLE in stark bedämpften Räumen tonal ebenso korrekt wie in schwach bedämpften modernen Wohnumgebungen. Der satte Tiefbass wirkt dank geschlossener Bauweise auch in kleineren Räumen nicht übertrieben, streicht aber auch bei großen Räumen und hoher Lautstärke nicht die Segel und steigt mühelos in allertiefste Frequenzkeller hinab. Die höchstwertige Hoch-/Mitteltonkombination sorgt dabei für eine virtuelle Bühne, die sich, unabhängig von der Tonhöhe, stabil wie in Stein gemeißelt und breit aufgefächert vor dem Hörer öffnet. Die besondere Faszination liegt dabei im extrem hohen Dynamikumfang der LA BELLE. Bereits bei sehr niedrigen Lautstärken transportiert sie Instrumente und Sänger körperhaft und realistisch in den Hörraum, bleibt aber bis zu Pegeln jenseits der Schmerzgrenze beeindruckend locker und verzerrungsarm, so dass auch lauteres Hören nicht anstrengt.

Die LA BELLE ist damit ganz klar die Empfehlung für den anspruchsvollen Hörer, der seine gesamte Musiksammlung neu erleben möchte und dabei vom Lautsprecher keine Grenzen vorgegeben bekommen will.

MONITOR 890 MK III



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Bekanntlich gibt es zwei Arten von Lautsprecherboxen: HiFi-Boxen, bei denen es um höchste Wiedergabetreue geht, und Musiker- oder auch Disco-Boxen, die auf höchste Lautstärke gezüchtet sind. Diese Lautstärke ist im allgemeinen nur mit Hörnern zu realisieren, die leider oft Klangverfärbungen mit sich bringen. Die MONITOR 890 MK III soll diese beiden Ziele "unter einen Hut" bringen. Im Mitteltonbereich arbeitet eine Treiber-Horn-Einheit, die im Hinblick auf ihre Dynamik und Verfärbungsarmut schon manchen Horngegner in Erstaunen versetzt hat. Zwei High-End-Tieftöner TIW 300 - 8 Ohm erzeugen im 180 l-Bassreflexgehäuse einen physisch spürbaren Bassdruck, wie man ihn von Musikerboxen gewohnt ist. Im Zusammenspiel mit dem exzellenten Hochtonhorn TL 16 H - 8 Ohm ist eine Lautsprecherkombination entstanden, die den unüberbrückbar erscheinenden Gegensatz zwischen HiFi- und Profiboxen aufhebt.

Der Pegel des Mittel- und des Hochtöners kann mit Hilfe von Pegelreglern an die Einsatzbedingungen der Lautsprecher angepasst werden. Wir empfehlen als Grundeinstellung folgende Einstellung der Pegelregler: Hochton: -4 dB; Mittelton: -4 dB. In Abhängigkeit von Raumakustik und Hörgewohnheiten können diese Einstellungen verändert werden.

Die Frequenzweiche der MONITOR 890 MK III enthält eine Impedanzlinearisierung, so dass sie auch für den Betrieb an kritischen Verstärkern (z.B. Röhrenendstufen) bestens geeignet ist.

Dieser Bausatz enthält das Mitteltonhorn M 300 (Material: MDF roh). Er kann auch mit dem Horn TL 300 MH (Material: Buche Multiplex) bestückt werden (siehe MONITOR 890 MK III-TL ). Akustisch sind beide Versionen identisch.

NoBox 170



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Die Faszination von Flächenstrahlern, meist Elektrostaten, ist seit Jahrzehnten ungebrochen. Die große, aber zugleich leichte Membranfläche, in Verbindung mit der beidseitigen Abstrahlung sorgt für ein luftiges, unangestrengtes Klangbild, das sich perfekt von den Boxen löst und den Raum gleichmäßig mit Musik füllt. Derartige Lautsprecher sind aber extrem aufwändig und daher meist unerschwinglich. Ein sehr ähnliches Klangerlebnis lässt sich aber auch mit konventionellen Konuslautsprechern erzielen, wenn diese in einer offenen Schallwand angeordnet werden.

Bei der NoBox 170 wurden hierfür 4 Basstreiber WS 17 E - 4 Ohm mit Papiermembran und hoher Güte ausgewählt, die auf den Free-Air-Betrieb optimiert sind. Sie sorgen dank des Wegfalls eines Gehäuses für einen wunderschön sauberen Tiefbass. Auch werden dank des Dipol Prinzips deutlich weniger Raummoden angeregt, weshalb der Bass schnell ausschwingt und daher nie mulmig klingt oder dröhnt. Darüber fügt sich nahtlos der Mitteltöner WS 13 E - 8 Ohm an, ebenfalls mit Papiermembran und hoher Güte bestens für den offenen Einsatz geeignet. Um optisch und akustisch (und preislich) im Rahmen zu bleiben, bot sich für den Hochton ebenfalls eine Bestückung mit Papiermembranen an. Der TW 6 NG - 8 Ohm rundet den Klang der NoBox 170 harmonisch nach oben ab und bereitet einen sauber auflösenden Hochton. Da der Hochtöner als einziger Treiber hinten geschlossen ist, wurde ein Zweiter Rücken an Rücken montiert, um das Prinzip des Dipolstrahlers bis in den Hochtonbereich aufrecht zu erhalten. Dieser kann über ein Potentiometer im Pegel abgesenkt oder komplett abgeschaltet werden. Somit kann die tonale Balance und die Tiefe der Bühne ganz einfach an die räumlichen Gegebenheiten bzw. den persönlichen Geschmack angepasst werden. In jedem Fall sollte die NoBox 170 mit ausreichend Abstand zur Rückwand aufgestellt werden, um die Entfaltung des enormen Tiefbasses und der tiefen Bühnenstaffelung nicht einzuschränken.

Das Klangerlebnis, richtig auf- und eingestellt, ist faszinierend: Mit einer selten erlebten Luftigkeit stellt die NoBox 170 Stimmen und Instrumente mitten in den Raum, ohne sie dabei künstlich aufzublähen oder in die Breite oder Tiefe zu ziehen. Bei mittiger Sitzposition ist die Abbildungsschärfe hervorragend, aber auch auf weit außermittigen Sitzplätzen bricht das Klangbild nicht in sich zusammen, sondern bleibt lebendig im Raum stehen. Das Hören mit der NoBox 170 ist ungewohnt stressfrei, die tonale Ausgewogenheit und die große Membranfläche sorgen für eine souveräne Performance bis in tiefste Regionen, die man einer so zierlichen Box niemals zutrauen würde.

Wer eine Box mit viel Membranfläche sucht, die als Vollbereichsdipol eine ganz besondere Atmosphäre ins Wohnzimmer transportiert, ganz nahe an den großen Elektrostaten, der sollte sich die NoBox 170 einmal genauer ansehen bzw. -hören.

PENTATON BB



pentatonbb

Breitbandlautsprecher erfreuen sich derzeit wieder immer größerer Beliebtheit, verkörpern sie doch das Ideal einer Punktschallquelle. Große Breitbandlautsprecher wie der B 200 - 6 Ohm haben darüber hinaus die Eigenschaft, den Schall stark gerichtet abzustrahlen, was in der Summe zu einer sehr präzisen räumlichen Ortbarkeit führt. Sowohl das Bündelungsverhalten als auch der Wirkungsgrad, nehmen allerdings prinzipbedingt zu tiefen Frequenzen hin ab. Mit der PENTATON BB entstand deshalb eine Lautsprecherbox um den bereits legendären B 200 - 6 Ohm herum, die genau diese zwei Nachteile kompensiert:

Ähnlich wie bei der QUADRO werden hier zu tiefen Frequenzen hin schrittweise weitere Breitbandlautsprecher dem zentralen Breitbänder, der übrigens komplett ungefiltert am Verstärker hängt, zur Seite gestellt. Der B 200 - 6 Ohm spielt so frei von jeglicher Beeinträchtigung durch frequenzveränderliche Bauteile im Signalweg sein volles Potential aus, während die mehr auf die Tieftonwiedergabe optimierten BG 20 - 8 Ohm den extrem hohen Wirkungsgrad und das hohe Bündelungsmaß bis in den Bassbereich aufrecht erhalten. Dabei sind die zusätzlichen Breitbänder in zwei Gruppen jeweils symmetrisch um den Hauptlautsprecher angeordnet, wodurch sich faktisch wieder ein akustisches Zentrum in der Mitte der Box ergibt. Außerdem sind die Schallwände der Gehäuse 2 und 4 sowie 1 und 5 um je 6° bzw. 12° nach innen geneigt. Durch diese Maßnahme wird gewährleistet, dass bei einem typischen Hörabstand von ca. 3 m jedes Chassis genau denselben Abstand und denselben Winkel zum Ohr hat. Nur so ist bei einer solch großen Box eine korrekte Phasenlage aller Chassis zueinander über das gesamte Frequenzspektrum aufrechtzuerhalten.

Das Resultat dieser Eigenschaften ist eine Bühnenabbildung, wie sie schärfer und präziser kaum vorstellbar ist. Selbst tiefe Männerstimmen oder große Instrumente wie Kontrabass oder Fagott stehen wie festgenagelt in realistischer Größe an der richtigen Stelle auf der virtuellen Bühne. Dynamiksprünge in der Aufnahme setzt die PENTATON BB dank der riesigen Membranfläche bei geringer bewegter Masse vehement und ansatzlos in Schalldruck um und verführt durch ihre Souveränität zu immer höheren Pegeln, die bereits körperlich spürbar sind und dennoch niemals nervig oder angestrengt wirken.

Dabei ist sie durchaus auch ein Lautsprecher für Freunde der leisen Töne. Auch bei geringen Pegeln entsteht ein griffiges, erwachsenes Klangbild, das jedes noch so kleine Detail der Musik schonungslos zu Gehör bringt. Der Frequenzgang ist für einen Lautsprecher dieser Art außergewöhnlich linear, weshalb sich die PENTATON BB ohne Einschränkung für die authentische Wiedergabe von Musik jeglicher Couleur empfiehlt und den Zuhörer dabei mit ihrer analytischen und detailreichen Art selbst bei altbekannten Stücken immer wieder Neues entdecken lässt.

Dank des hohen Wirkungsgrades und des gleichmäßigen Impedanzverlaufs ist die PENTATON BB prädestiniert für den Betrieb an edlen Röhrenverstärkern mit nur wenigen Watt Ausgangsleistung.

QUADRO



quadro

Bei der QUADRO bestand das primäre Entwicklungsziel darin, einen Lautsprecher mit einem sehr hohen Wirkungsgrad zu bauen, denn in letzter Zeit erfreuen sich wieder High-End-Röhrenverstärker großer Beliebtheit. Diese verfügen aber oft nur über eine sehr geringe Ausgangsleistung von wenigen Watt. Es gibt genügend Lautsprecher-Konstruktionen, die einen extrem hohen Schallpegel bei einem Watt angeben, der aber bei genauer Überprüfung nur bei mittleren und hohen Frequenzen vorhanden ist. Es ist eine große Herausforderung, den hohen Wirkungsgrad auch auf den Bereich der tiefen Frequenzen auszudehnen. Um das zu erreichen, muss viel Membranfläche eingeplant werden, die wiederum ein großes Boxenvolumen fordert, wenn man noch ordentlich Bass hören möchte.

Im recht voluminösen geschlossenen Gehäuse der QUADRO finden vier der exzellenten Breitbänder B 200 - 6 Ohm genügend Raum, um auch im Tieftonbereich noch gut Hub machen zu können. Sie sind dicht übereinander angeordnet, wodurch sich ein günstiges Abstrahlverhalten ergibt: großer Öffnungswinkel in der horizontalen Ebene und relativ starke Bündelung nach oben und unten. Damit diese Bündelung in der Vertikalen nicht zu extrem ist, werden im Bass noch alle Chassis parallel betrieben und mit steigender Frequenz ein B 200 - 6 Ohm nach dem anderen abgekoppelt, bis im ganz hohen Bereich das zweite Chassis von unten allein spielt. Durch die leicht geneigte Schallwand zielt dieser Breitbänder dann genau auf die Ohren, wenn man in einem Abstand von mindestens 3 Metern sitzt.

Wer den Klang der SOLOs oder der SOLITUDE kennt, hat eine Vorstellung der Wiedergabepräzision der QUADRO. Diese Eigenschaft wird aber noch durch die Tatsache gesteigert, dass der Raum von einer großen Membranfläche angeregt wird, aber eben weniger in Richtung Boden und Decke. Auffallend an der QUADRO ist vor allem die Klarheit und Analytik des Klangs, ohne jemals lästig zu werden. Einen so extremen Pegel im Tiefbass wie beispielsweise die SOLITUDE kann die QUADRO nicht erzeugen. Das kann aber vor allem in kleineren Räumen auch ein Vorteil sein, wenn die lang nachschwingenden Raumresonanzen gar nicht erst angeregt werden. Aber den körperlich spürbaren Kickbass, den man eher bei Musikerboxen erwartet, kann man bei kräftigen Verstärkern durchaus erfahren. Darüber hinaus zeigt die QUADRO ihre Stärken bei der unverfärbten Wiedergabe von Stimmen und auch bei Aufnahmen von großen Orchestern. Man kann also sagen: ein Allroundlautsprecher der High-End-Klasse.

QUINTETT



quintett

Die QUINTETT ist mit ihren etwas über 56 l Innenvolumen wahrlich keine kleine Box. Jedoch wirkt sie aufgrund der Chassis-Anordnung und der schlanken Schallwand sehr elegant und edel. Die Bestückung mit insgesamt fünf AL 130 - 8 Ohm fällt üppig, aber nicht übertrieben aus. Vier der AL 130 - 8 Ohm sorgen mit ihrer gesamten Membranfläche von 316 cm² im Bassreflexgehäuse für ausreichend Tiefbass, so dass ein Subwoofer nicht vermisst wird. Die QUINTETT greift dabei auf eine Entwicklungsidee der Zeitschrift Klang & Ton zurück, welche dann durch Veränderung der Frequenzweiche weiterentwickelt wurde.

Der oberste der fünf AL 130 - 8 Ohm, der in einem kleinen geschlossenem Gehäuse mit einen Volumen von 5 Litern arbeitet, sowie die lang bewährte Keramik-Hochtonkalotte KE 25 SC - 8 Ohm sorgen für einen klaren Mittelhochtonbereich oberhalb von 500 Hz.

Klanglich lässt sich die QUINTETT als sehr detailreich und exakt beschreiben. Sie deckt schonungslos sämtliche Fehler einer schlechten Aufnahme auf, gibt dafür gute Aufnahmen perfekt und unverfälscht mit bemerkenswerter Ortungsschärfe wieder. Bässe werden äußerst präzise und klar ins Bühnenbild gesetzt und können dank Bi-Wiring-Anschluss getrennt von der Mittel-Hochttoneinheit angesteuert werden. Die QUINTETT ist somit keine Box mit "weichgespültem" Klang, eher eine Realistin, der man auch in Sachen Maximalschalldruckpegel viel zumuten kann.

QUINTETT LIGHT



quintett_light

Wie auch die Light-Versionen von VOX und COUPLET, verfolgt die QUINTETT LIGHT das Ziel, der hervorragenden Akustik ihrer "großen Schwester" mit einer deutlich günstigeren Chassisbestückung möglichst nahe zu kommen.

Der Direktvergleich im Hörtest zwischen QUINTETT und QUINTETT LIGHT bescheinigt: Zielsetzung erreicht.

Auch die QUINTETT LIGHT ist ein sehr wirkungsgradstarker Lautsprecher mit einem ebenfalls sehr ausgeglichenen Frequenzgang. Lediglich in Sachen Dynamik und Maximalpegel kann die QUINTETT LIGHT nicht ganz mit der beeindruckenden Vorstellung der QUINTETT mithalten. Wem also das Konzept der QUINTETT zusagt, und wer Preis-Leistung als wichtiges Kriterium erachtet, ist mit der QUINTETT LIGHT sehr gut beraten.

SOLITUDE



solitude

Die SOLITUDE kombiniert die direkte, extrem präzise Wiedergabe des Breitbänders B 200 - 6 Ohm mit dem dynamischen Bass von zwei GF 200 - 2 x 4 Ohm. Der B 200 - 6 Ohm wird in ein sehr stark bedämpftes geschlossenes Volumen eingebaut. Den beiden Tieftönern GF 200 - 2 x 4 Ohm steht ein voluminöses Gehäuse mit einem großzügig dimensionierten Bassreflexkanal zur Verfügung. Aufgrund der tiefen Trennung handelt es sich bei der SOLITUDE praktisch um eine Breitbandbox mit Subwoofer.

Der erste Klangeindruck: fantastisch! Eine Synthese aus präziser Ortung, Durchsichtigkeit und Analytik der SOLO 100 oder SOLO 50 (genau auf Achse wohlgemerkt) mit der Pegelfestigkeit der CONCORDE MK III. Der Bass ist schlank aber sehr tief reichend, der Mittelton präsent, kein "Weichzeichner". Ein Bruch zwischen Bass und Rest haben wir nicht bemerkt - es ist alles sehr homogen und so verfärbungsarm, wie man es von einem anderen Breitbänder wohl noch nie gehört hat.

Beide Bereiche müssen untereinander verpolt sein. Dabei ist es egal, ob der Bass richtig oder falsch gepolt ist, sofern die SOLITUDE allein spielt. Im Zusammenspiel mit anderen Boxen (z.B. in einem Mehrkanal-System) sollte natürlich der Bass in Phase liegen.

SOLO 100



solo100

Der B 200 - 6 Ohm wurde in eine schmale Standbox mit ca. 100 l Nettovolumen eingebaut. Aufgrund seines hohen Q-Faktors würde man in einem normalen geschlossenen oder gar Bassreflexgehäuse eine relativ starke Überhöhung im Frequenzgang bei ca. 60 Hz bekommen. Um das zu vermeiden und sogar die Vorteile des BR-Prinzips zu nutzen, haben wir uns eine Lösung einfallen lassen, die nach unserer Kenntnis noch nie realisiert wurde:

Das Volumen ist durch ein Trennbrett in zwei gleiche Teile unterteilt. An der Rückwand wird durch einen senkrechten Tunnel ein Helmholtzresonator gebildet, der genau auf die Frequenz der Überhöhung abgestimmt ist. Dieser Tunnel ist mit einer lockeren Füllung Wolle bedämpft. Ungedämpft "saugt" dieser Resonator genau diese Überhöhung weg und sorgt sogar für eine Senke in diesem Bereich. Mit dem Füllungsgrad der Wolle kann man genau den gewünschten Frequenzgang einstellen. So gelingt es, dass trotz der BR-Abstimmung keine klanglich störende Bassüberhöhung auftritt.

Entsprechend dem für einen Breitbänder typischen Frequenzgang mit ansteigenden Mitten und Höhen hätte auch diese Box einen nicht akzeptablen zu hellen Klang. Daher haben wir mit einer passiven Korrekturschaltung (fünf schlichte Bauteile) den Frequenzgang - für einen Breitbandlautsprecher - ungewöhnlich gut geglättet. Je nach Raumakustik und persönlichem Geschmack kann der 15 Ohm-Reihenwiderstand verändert werden. Eine Verringerung auf 10 Ohm führt zu einer Anhebung des Hochtonbereiches, vergrößert man ihn auf 22 Ohm, werden die Höhen etwas stärker zurückgenommen.

SOLO 50



solo50beide

Mit der SOLO 50 wird das Konzept der SOLO 100 in einem kompakteren Gehäuse verwirklicht. Sie ist somit auch für kleinere Räume geeignet, in denen die große Version optisch zu dominant oder der Bass zu stark ist.

Bei einem Volumen von 50 l netto ist wegen des hohen Q-Faktors des B 200 - 6 Ohm ein interner Resonanzabsorber wie bei der SOLO 100 besonders wichtig. Durch ihn ist es auch hier möglich, eine BR-Abstimmung zu realisieren. Die untere Grenzfrequenz liegt nicht so tief wie bei der SOLO 100, ist aber bei kleinen bis mittleren Räumen mehr als ausreichend. Der Absorber muss auch hier sorgfältig bedämpft werden.

Die Korrekturschaltung ist wie bei der SOLO 100 aufgebaut. Wenn man den 15-Ohm-Widerstand durch 22 Ohm ersetzt, wird der Hochtonanstieg im Frequenzgang eliminiert und es ergibt sich im Messraum ein recht ausgeglichener Verlauf. Hörversuche haben aber ergeben, dass wegen der Bündelung des Breitbänders in den meisten Hörräumen ein leichter Anstieg vorteilhaft ist.

SOLO Eckbox



solo_eck

Eine physikalisch bedingte Eigenschaft aller Breitand-Lautsprecher mit hohem Wirkungsgrad hat auch der High-End-Breitbänder B 200 - 6 OHM: Er gibt die hohen Frequenzen wesentlich lauter wieder als die tiefen. Um das zu korrigieren, haben wir die Lautsprecherboxen für die Raumecken konzipiert. Eine Ecke hat die Eigenschaft, die tiefen Töne zu verstärken, die hohen aber nicht. So kommen wir mit nur einer kleinen Korrekturschaltung (bestehend aus einer Spule und einem Widerstand) aus und erzielen trotzdem ein sehr angenehmes und natürliches Klangbild.

Mit vergleichsweise geringem Aufwand kann so eine leistungsfähige und klanglich hervorragende High-End-Box aufgebaut werden, die außerdem optisch sehr dezent in den Hörraum integrierbar ist. Wenn man möchte, kann man sie sogar fast vollständig verschwinden lassen, indem die Box wie die Raumwände tapeziert oder gestrichen wird. Die vorgeschlagene Form kann dazu auch verändert werden, z.B. zur Ausnutzung der gesamten Raumhöhe. Wichtig ist dabei nur die Einhaltung des Innenvolumens.

Ein Komplettbausatz zu diesem Bauvorschlag ist z.B. bei www.vc-mailorderservice.de erhältlich.

STARLET



STARLET

Die STARLET besteht aus einer klassischen 3-Wege-Kombination mit einem sehr günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Die hier zum Einsatz kommenden Einzelchassis haben sich bereits in vielen bekannten Bauvorschlägen bewährt.

Im Bassbereich arbeitet der aus der EXPERIENCE V 20 bekannte W 200 S - 8 Ohm im 58 Liter Bassreflexgehäuse. Den Mittel- und Hochtonbereich decken die in der ALTO-Serie lang bewährten Chassis W 100 S - 8 Ohm und DT 94 - 8 Ohm ab.

Der Klangeindruck der STARLET zeichnet sich durch ein solides Tieftonfundament mit kräftigen, trockenen Bässen aus. Der Mitteltonbereich klingt angenehm und unaufdringlich, und in den oberen Oktaven glänzt die STARLET mit spritzigen, gut aufgelösten Höhen. Auf einen Nenner gebracht, ist die STARLET eine extrem preisgünstige Standbox mit einem gut abgerundeten Klangbild und einer hohen Belastbarkeit.

STEHTISCH



stehtisch

Was gibt es schöneres als ein gemütliches Beisammensein am Stehtisch mit entspannter Musik und guten Getränken? Diese Fragestellung stand zu Beginn der Entwicklung des Stehtisches. Die Antwort darauf war schnell gefunden: Natürlich ein Stehtisch mit integrierter Musik.

Die Auswahl der Komponenten wurde nahezu ebenso schnell getroffen. Da versehentliche Verschüttungen von Getränken nicht zu vermeiden sind, fiel die Wahl der Mittel-/Hochtoneinheit auf den äußerst robusten, wasserfesten und unverwüstlichen Breitbandlautsprecher FR 8 WP - 8 Ohm. Durch den vierfachen Einsatz in alle Richtungen wird ein gleichmäßiges und angenehmes Klangbild rundum strahlend erzeugt, was bei Benutzung von mehreren Stehtischen nahezu an jedem Ort Musik verspricht. Da die relativ kompakten 8 cm Breitbandlautsprecher prinzipbedingt nicht sehr tieffrequent spielen können, wurde ein im Fuß integrierter Subwoofer nach dem Bandpassprinzip entwickelt. Um den Stehtisch nicht übermäßig zu expandieren, fiel die Wahl des Tiefmitteltöners auf den W 130 S - 8 Ohm, welcher im Bandpass einerseits gut geschützt vor Wind und Wetter sein Werk vollbringen kann und andererseits enorme Tiefbassqualitäten aufzeigt.

Das Gesamtbild klingt somit äußerst erwachsen und gefällig, so dass die Abende am Stehtisch wohl etwas länger gehen werden.

Nebenbei sei noch erwähnt: Da der obere Teil des Stehtisches abnehmbar gestaltet wurde, ist die Verstauung außerdem platzsparend und problemlos möglich.

STELLA LIGHT



stella_light

Um es vorwegzunehmen: Die kleine STELLA LIGHT tischt ordentlich auf. Der Spruch "Klein aber fein" passt wohl am besten zur zierlichen Erscheinung der Box, womit jedoch nicht der maximal mögliche Schalldruckpegel gemeint ist. Hier glänzt die Kombination aus Universal-Breitbänder FRS 8 - 8 Ohm und Tieftöner W 170 S - 8 Ohm mit einer nahezu unglaublichen Pegelfestigkeit.

Die durch die tiefe Trennfrequenz von 200 Hz begünstigte Ortungsschärfe der STELLA LIGHT lässt eine Bühnenabbildung erscheinen, die mit dem Begriff "live" sehr gut beschrieben werden kann. Der Breitbänder FRS 8 - 8 Ohm arbeitet faszinierend detailreich, selbst höhere Frequenzen werden exakt und hervorragend fokussiert wiedergegeben. Unterstützt durch den Tieftöner W 170 S - 8 Ohm deckt diese Kombination nahezu den kompletten benötigten Frequenzbereich ab.

Ob als Computerlautsprecher rechts und links neben dem Schreibtisch oder als Stereo-Set für den Wohn- oder Schlafbereich, dank des sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses kann dieser Lautsprecher universell in den verschiedensten Räumlichkeiten angewendet werden, ohne den Geldbeutel zu sehr zu belasten. Die einfach, aber effektiv und interessant aufgebaute Serien-Frequenzweiche liefert ihr Übriges hinzu und rundet diesen kostengünstigen Bauvorschlag ab.

SYMPHONIE



symphonie

Die SYMPHONIE lässt sich gut mit einem sehr warmen und wohlklingenden Klang beschreiben. Die beiden 17-cm-Tieftöner AL 170 - 8 Ohm produzieren in ihren beiden getrennten Bassreflexgehäusen einen voluminösen, aber trotzdem präzisen Bass, den man von solch einer Konstruktion nicht erwartet. Selbst im tiefsten Bassbereich bleibt die SYMPHONIE bei höheren Lautstärken noch sauber und klar.

Das Highlight der SYMPHONIE ist die 50-mm-Mitteltonkalotte G 50 FFL - 8 Ohm. Sie sorgt im Mitteltonbereich für eine unglaublich räumliche Bühnenabbildung mit guter Mittenortung, wie sie nicht häufig anzutreffen ist. Auch räumlich nicht perfekte Aufnahmen klingen mit der SYMPHONIE noch gut losgelöst von den Boxen. Ein entspannter Musikgenuss ist hiermit auch über lange Zeit möglich.

Im Hochtonbereich kommt die bekannte Keramikkalotte KE 25 SC - 8 Ohm zum Einsatz, die das Gesamtbild durch ihren seidenweichen Klang und ihre hervorragende Linearität abrundet.

TOPAS



topas

TI 100 - 8 Ohm und MHT 12 - 8 Ohm sind wohl zwei der besten Chassis aus dem VISATON Programm. Die Redaktion Hobby HiFi entwickelte damit die TOPAS, die beide Chassis in einer zierlichen, außergewöhnlichen Box vereinigt und zeigt, dass sie hervorragend miteinander harmonieren. Im Vergleich zum Originalvorschlag der Hobby HiFi haben wir die Weiche geringfügig modifiziert, um einen etwas wärmeren Klang zu erreichen und auf Dauer ermüdungsfreien Hörgenuss zu gewährleisten. Durch eine veränderte Bedämpfung konnte außerdem das Gehäuse vereinfacht und die Unterdrückung der Resonanzen verbessert werden.

Nicht nur die räumliche Wirkung und die Abbildungsgenauigkeit sind hervorragend, auch der Übertragungsbereich ist außergewöhnlich groß. Die obere Grenzfrequenz liegt bei 40 kHz und damit weit außerhalb des hörbaren Bereichs. Die untere Grenze von 35 Hz ist für einen 10 cm Tieftöner erstaunlich tief. Ermöglicht wird das durch eine Gehäuseabstimmung im Grenzbereich zwischen Bassreflex und Transmissionline. So tiefe Frequenzen können vom kleinen TI 100 - 8 Ohm natürlich nur mit begrenzter Lautstärke wiedergegeben werden. Membranfläche und Hub bestimmen hier die physikalischen Grenzen. Die TOPAS ist also kein Lautsprecher für laute Rockmusik oder Actionfilme. Aber wie oft hören wir bei Vorführungen größerer Boxen von Gästen: "Ist ja sehr beeindruckend, aber zu Hause kann ich nicht annähernd so weit aufdrehen". Genau für diese Leute ist die TOPAS gemacht. Klein und schnuckelig und trotzdem ein Tiefbass, der kritische Hörer zunächst nach einem versteckten Subwoofer suchen lässt.

Die Belastbarkeit der TOPAS beträgt nach dem Normmessverfahren 40 / 60 Watt. Das bedeutet aber auf keinen Fall, dass der Verstärker keine höhere Ausgangsleistung haben darf. Auch Verstärker mit vielfacher Leistung sind möglich, wenn man verantwortungsvoll mit dem Lautstärkeregler umgeht und nur so laut hört, dass der Klang noch sauber ist. Die TOPAS sollte vor kleinen Kindern und angeheiterten Partygästen in Sicherheit gebracht werden.

TOPAS LIGHT



topas_light

Die LIGHT-Version der TOPAS ist wie ihre Schwester auch ein Lautsprecher zum Leisehören. Hohe Pegel schmecken dem kleinen 10 cm Tiefmitteltöner W 100 S - 8 Ohm in dieser Gehäusekombination ebenso wenig, wie dem High-End Lautsprecher TI 100 - 8 Ohm. Dies ist prinzipbedingt auf die kleine Membranfläche und den begrenzten Hub zurückzuführen.

Aufgrund des großen Volumens und der Bassreflex / Transmissionline Abstimmung gelingt ihr dennoch ein erstaunlich tiefreichender Bass, den man so von einem 10-cm-Lautsprecher nicht erwarten würde. In Verbindung mit dem äußerst preisgünstigen Hochtöner SC 10 N - 8 Ohm und der geringen Anzahl an Bauteilen in der Frequenzweiche entstand so eine kleine Standbox, die für jedermann erschwinglich sein dürfte und viele überraschende Blicke bekommen wird.

Wie schlägt sich aber die deutlich günstigere Variante im Vergleich zur TOPAS? Um es gleich vorwegzunehmen: Die klanglichen Qualitäten der TOPAS werden nicht ganz erreicht. Die LIGHT-Version klingt etwas weniger detailreich und nicht ganz so präzise und direkt wie ihre Schwester. Die von diversen Zeitschriften hoch gelobte Klarheit der TOPAS bleibt im direkten Vergleich unerreicht. Jedoch muss man sich auch den Preisunterschied von fast 800 € vor Augen halten, so dass die LIGHT-Version in Sachen Preis/Leistung hervorragend abschneidet.

Unsere Empfehlung daher: Die perfekte Box für erklärte Leisehörer, sowie für Ruhezonen wie z.B. das Schlafzimmer etc. Wer allerdings den Aufwand nicht scheut, um das letzte Quäntchen Klang herauszuholen, der sollte zur teureren Schwester TOPAS greifen.

TRINITI



triniti

Sechs TI 100 - 8 Ohm und eine KE 25 SC - 8 Ohm verbaut in eine Gehäuse-Mischform aus Horn und Transmissionline. Das ist in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes, etwas Anderes. Besonders hoch war auch der Entwicklungsaufwand. Selten gab es ein Projekt, das so oft umgebaut und so aufwändig optimiert werden musste. Speziell die Entwicklung der Frequenzweiche gestaltete sich kompliziert, da es im Bassbereich eine starke Wechselwirkung mit der Dämpfung gibt, weshalb immer beides zusammen angepasst werden musste. Der Anspruch an den Erbauer ist auch besonders hoch, daher möchten wir den Bau des Gehäuses ausdrücklich nur für erfahrene Selbstbauer empfehlen, dies ist definitiv kein Einsteigerprojekt. Alternativ sei der Bau durch einen professionellen Tischler empfohlen. Die Verkabelung ist durch die hohe Anzahl an Chassis auch nicht ganz trivial, aber bei ein wenig Grundlagenkenntnis umsetzbar.

Wer sich an den Bau dieses Lautsprechers begibt wird reichlich entlohnt, sowohl optisch wie auch akustisch. Imposant durch die unvermeidliche Höhe verleiht die schmale Front dennoch eine ungemeine Leichtigkeit, deutlich mehr als die Abmessungen vermuten lassen. Der hohle Sockel der Box nimmt die Frequenzweichen auf und bringt den Hochtöner auf übliche Ohrhöhe. Der Abstand der Chassis ermöglicht sowohl eine optimale Funktionsweise des Gehäuses wie auch eine ansprechende Optik und eine recht genaue Anlehnung an das D’Appolito-Prinzip.

Vier der TI 100 - 8 Ohm finden ausschließlich im Tiefton Verwendung. Durch die mit einem 20 cm-Chassis vergleichbare Membranfläche muss man sich über Dynamikreserven und die Pegelfestigkeit keine Gedanken machen. Zwei weitere TI 100 - 8 Ohm fungieren als reine Mitteltöner, während die Hochtonkalotte KE 25 SC - 8 Ohm das optische und akustische Zentrum bildet. Die Frequenzweiche wurde zur Vermeidung von gegenseitigen Beeinflussungen der Spulen auf zwei Platinen verteilt, die räumlich voneinander getrennt werden. Durch die Reihenschaltung der Mitteltöner konnte in diesem Zweig auf Widerstände zur Pegelanpassung verzichtet werden; einzig der Hochtöner muss ein wenig gebremst werden. Es wurden nur absolut notwendige Teile verbaut und mit Ausnahme des Tieftonzweigs konnte auf Korrekturzweige verzichtet werden, wodurch sich der Bauteilaufwand für eine Drei-Wege-Box sehr in Grenzen hält. Die Trennfrequenz zwischen Hoch- und Mittelton wurde mit 2100 Hertz so tief gewählt, dass in Verbindung mit der Flankensteilheit des Filters dritter Ordnung (18 dB-Filter) die Membranresonanzen der TI 100 - 8 Ohm keinen negativen Einfluss haben. Dank des sehr linearen Schalldruck- und Impedanzfrequenzganges der Keramikkalotte KE 25 SC - 8 Ohm konnte diese über eine bewusst einfach gehaltene 12 dB-Filterung optimal angekoppelt werden und kann ihre superben Eigenschaften ungehemmt ausspielen. Durch die ebenfalls sehr tiefe Trennung von 180 Hertz zwischen Mittelton- und Bassbereich wird erreicht, dass die ortbaren Frequenzen fast ausschließlich aus den nah beieinander liegenden Chassis der Mittel- / Hochtoneinheit abgestrahlt werden. Außerdem wird die übliche Resonanzneigung von Basshörner im Mittelton minimiert, weil kritische Frequenzen bereits durch die Frequenzweiche gefiltert und damit im Horn kaum noch angeregt werden. Somit konnte die notwendige Dämpfung zugunsten der Basswiedergabe deutlich sparsamer ausfallen als bei einer höheren Trennung.

Der reine, unverfälschte Klang spielt auf Referenzniveau, die Detailtreue und Klarheit sind frappierend. Eine solche Auflösung ist schwerlich zu überbieten, man hört jede noch so kleine Feinheit, nichts wird verschluckt oder überdeckt. Dennoch wirken die dargestellten Details nicht aufgesetzt oder erdrückend, sie sind ganz einfach da. Es mutet widersprüchlich an, dass auch kleinste Informationen im Schall wiedergegeben werden und dennoch leicht überhört werden können. Nur bei aktivem Hinhören sind sie zu entdecken eben weil sie nicht künstlich und überzogen in den Vordergrund gedrängt werden sondern klar und im besten Sinne selbstverständlich beim Auditorium ankommen. Man muss sich aber auch nicht anstrengen diese Nuancen zu hören, sie sind problemlos hörbar und nicht nur zu erahnen. Dadurch ist selbst sehr langes Hören ohne Ermüdungserscheinungen möglich. Stimmen werden plastisch und vollkommen ansatzlos wiedergegeben. Schlechte Aufnahmen sind auch für ungeübte Ohren sofort als solche zu identifizieren. Es gibt keine wahrnehmbaren Verfärbungen, der Klang ist analytisch aber nicht kalt.
Der Hochton ist klar, schnell und präzise jedoch niemals scharf oder überzogen. Wenn das Tonmaterial einem guten Mastering entspringt, glitzert und funkelt es wenn es soll und kann Wellen von Gänsehaut über den Körper jagen.
Der trockene, tiefe Bass überrascht; soviel Volumen traut man einer derart schmalen Box und den kleinen Bass-Chassis nicht zu. Dennoch ist der Bass nicht dicklich oder trägt zu sehr auf, er ist tendenziell als exakt und konturiert zu bezeichnen und setzt sich gekonnt vom Trend zu Boom-Boxen mit überzogenen Bässen ab.

Unterschätzen sollte man die TriniTI jedoch zu keinem Zeitpunkt. Es lässt sich damit sehr viel Luft verschieben. Wenn es sein muss pressen die vier TI 100 - 8 Ohm unglaublich viel Tieftonenergie in den Raum. Der geneigte Hörer kann mit den optionalen Dämmwollmatten im Hornmund experimentieren und dadurch den Bass auf den persönlichen Geschmack bzw. seinen Raum anpassen. Messtechnisch ist die Version am Besten, bei der die beiden optionalen Stücke eingebracht werden, im Hörtest gefiel in unserem Hörraum jedoch die Version ohne diese Option besser.

Die Pegelfestigkeit sorgt ebenfalls für überraschte Ohren, das Limit liegt weit jenseits hausüblichen Gebrauchs. Vor allem bleibt das Klangbild von laut bis leise extrem stabil und komplett unangestrengt. Somit werden Dynamiksprünge originalgetreu wiedergegeben, die Bühne zerfällt nicht wenn es mal etwas derber zugeht. Die TriniTI spielt immer und jederzeit unbeeindruckt und serviert dem Erbauer die akustische Kost wie sie zugespielt wird. Zum Leidwesen von Nachbarn führt dies dazu, dass man den Lautstärkeregler weit aufdreht, weil dieser Lautsprecher signalisiert, dass noch mehr geht. Dennoch liegt seine Stärke klar bei der Feinzeichnung und Auflösung. Selten hört man einen derart neutralen Lautsprecher, der über den gesamten Wiedergabe- und Lautstärkebereich stets bestens durchhörbar bleibt und dennoch eine enorme Spielfreude an den Tag legt. Die Präzision und Attacke machen mächtig Freude werden aber niemals nervig oder überreizend. Daher kann man sowohl sehr leise aber auch sehr laut Musik genießen. Dieser Lautsprecher macht einfach Spaß.

VIB 130 TL



VIB130TL

Es gibt zahlreiche Fans von Transmissionline-Lautsprechern unter den Boxenbauern. Die Zeitschrift HOBBY HiFi entwarf eine superschlanke Box mit gefalteter TML. Auf dieser Basis entstand der Bauvorschlag VIB 130 TL, der mit einem AL 130 - 8 Ohm und einer G 20 SC - 8 Ohm bestückt ist.

Die Box funktioniert wie eine Orgelpfeife. An dem einen Ende befindet sich der Schallwandler, das andere Ende ist offen. Bei bestimmten Frequenzen entstehen Resonanzen, die zu besonders starker Schallabstrahlung am offenen Ende führen. Je länger der Kanal ist, desto tiefer die Frequenz.

Um dieses Prinzip auch für tiefe Frequenzen verwenden zu können, ist eine Länge von einigen Metern notwendig, die man nur durch zweimalige Faltung der TML noch in ein praxisgerechtes Gehäuse wie die VIB 130 TL integrieren kann. Neben der erwünschten tiefsten Resonanzfrequenz der TML treten aber auch zahlreiche störende Resonanzen mit höheren Frequenzen auf. Nur durch sorgfältige Bedämpfung kann man das gewünschte klangliche Ergebnis erzielen.

Zwei interne Helmholtz-Resonatoren wirken direkt hinter dem Tieftöner als Schallabsorber und sorgen gemeinsam mit dem genau eingefüllten Dämpfungsmaterial für einen perfekt glatten Frequenzgang.

Die VIB 130 TL löst das Problem der Tiefbasswiedergabe in kleinen Räumen, wo die Boxen nah an der Wand stehen müssen. Ein Abstand von 10 cm reicht völlig aus.

Echter Tiefbass ist dabei nicht mit Discobass zu verwechseln, den man im Magen spürt. Tiefbass klingt weich und voluminös. Um jedoch mit kleinen Lautsprechern solch tiefe Töne wiedergeben zu können, muss ein Kompromiss mit dem Schalldruck eingegangen werden. So ist der Wirkungsgrad der VIB 130 TL relativ gering, aber immer noch absolut praxistauglich. Dafür entschädigt die Box mit einem weiten Übertragungsbereich. Sie liefert ein blitzsauberes Klangbild mit einer stabilen räumlichen Ortung gerade bei wandnaher Aufstellung. Die 20-mm-Hochtonkalotte G 20 SC - 8 Ohm sorgt für glasklare, lebendige Höhen und rundet das Klangbild nach oben hin ab.

VIB 170 AL



VIB170AL

Die VIB 170 AL ist eine schlanke 2-Wege-Standbox, in der ein Tieftöner AL 170 - 8 Ohm und die 25 mm Hochtongewebekalotte G 25 FFL - 8 Ohm zum Einsatz kommen. Das 34-Liter-Bassreflexgehäuse liefert eine erstaunlich tiefe untere Grenzfrequenz von 25 Hz, ohne auf eine druckvolle, präzise Basswiedergabe zu verzichten. Die Ursache hierfür stellt der Tieftöner AL 170 - 8 Ohm mit seiner hinterlüfteten Zentrierung und dem sehr großen linearen Hub dar. Das strömungsgünstige Bassreflexrohr BR 25.50 befindet sich aus optischen Gründen auf der Gehäuserückseite, kann aber bei wandnaher Aufstellung (näher als 10 cm) problemlos nach vorn verlegt werden.

Die beiden 1 µF-Kondensatoren bilden in Verbindung mit der 2,2 mH-Spule einen Sperrkreis, der materialtypische Resonanzen der Aluminiummembran wirksam unterdrückt.

Die VIB 170 AL ist eine schlanke Box mit einem sehr ausgewogenen Klang und präziser Bass- und Impulswiedergabe, die über eine für die Boxengröße außergewöhnliche Dynamik verfügt.

VIB 170 BP



vib170bp

Das Hauptziel beim Entwurf der VIB 170 BP bestand darin, eine relativ kompakte Standbox mit einem extrem tiefreichenden Bass zu konstruieren, die auch ganz ohne Subwooferunterstützung bis in die allertiefsten Lagen des Frequenzspektrums hinunterreicht. Ein normales Bassreflexgehäuse ist dafür nur bedingt geeignet. Daher wurde eine zumindest für Vollbereichslautsprecher äußerst seltene Gehäusevariante realisiert: ein doppelt ventilierter Bandpass. Bei dieser Gehäuseart arbeitet ein auf einer innenliegenden Trennwand montierter Tieftöner auf zwei bassreflex-abgestimmte Volumina, ein größeres und ein kleineres. Durch geschickte Abstimmung dieser beiden Gehäuseteile gelang es, aus nur 75 Litern einen linearen Schalldruckverlauf (-3 dB) bis ca. 35 Hz zu erzielen. Erst dann fängt der Wirkungsgrad überhaupt an, relativ steil abzusinken. Die untere Grenzfrequenz (-10 dB) liegt bei ca. 24 Hz. Sehr große Bassreflexboxen können ähnliche untere Grenzfrequenzen erreichen, fangen jedoch schon bei deutlich höheren Frequenzen an, langsam abzufallen, wodurch der Bass als weniger tief und voluminös empfunden wird. Durch die außerordentliche Langhubigkeit und die hohe Belastbarkeit des hier zum Einsatz kommenden TIW 200 XS - 8 Ohm ist außerdem ein Maximalpegel möglich, der bereits körperlich spürbar ist und auch für große Räume mehr als ausreicht.

Ein weiteres Konstruktions-Highlight der VIB 170 BP ist der breite Einsatzbereich des AL 170 - 8 Ohm. Durch eine geschickt ausgeklügelte Weichenschaltung ist es uns gelungen, die herausragenden akustischen Eigenschaften des AL 170 - 8 Ohm von 100 Hz bis fast 8 kHz nutzbar zu machen. Erst darüber übernimmt die bewährte Keramikkalotte KE 25 SC - 8 Ohm für die letzten 1-2 Oktaven. Durch diese Auslegung wird der größte Bereich des hörbaren Frequenzspektrums von nur einem Chassis übertragen, was der Abbildungsschärfe ungemein auf die Sprünge hilft und für eine frappierend präzise Bühnenabbildung sorgt.

Und wie klingt nun eine so ausgefallene Konstruktion? Wie das Beste aus zwei Welten: die Abbildungspräzision und Dynamik eines guten Breitbänders, ergänzt durch den brachialen Tiefbass des TIW 200 XS - 8 Ohm im Bandpassgehäuse und die seidenweichen, filigranen Höhen der exzellenten Keramikkalotte. Dabei spielt der ganze Lautsprecher wie aus einem Guss und verhält sich tonal absolut ausgewogen. Auch von der viel zitierten "Schwammigkeit" bei Bandpässen konnten wir nicht eine Spur entdecken, ganz im Gegenteil: Der Bass tönt straff und wuchtig, absolut erwachsen, und würde manch doppelt so großer Box gut zu Gesicht stehen. Rundum ein gelungener Lautsprecher, der die Vorteile eines guten Breitbänders, einer Mehrwege-Box und eines potenten Subwoofers in einem schlanken Gehäuse vereint.

TIPP: Der Bass-Teil der VIB 170 BP ohne Hoch-und Mitteltöner, ohne passive Weiche direkt an ein Aktivmodul angeschlossen, ergibt einen hervorragenden Subwoofer, der alleine oder als Paar auch große Heimkinosysteme eindrucksvoll nach unten ergänzt!

VIB 2000 GF



vib2000gf

Die VIB 2000 GF ist die Weiterentwicklung einer der bekanntesten Standboxen im Selbstbaubereich - der VISATON VIB. Das Konzept der 2-Wege-Standbox im 45 Liter Bassreflexgehäuse wurde beibehalten, die Bestückung ist jedoch neu, und die Frequenzweiche wurde entsprechend überarbeitet. Im Tief- und Mitteltonbereich arbeitet der GF 200 - 2 x 4 Ohm, dessen Glasfasermembran einen großen Hub ausführen kann und somit für kräftigen Tiefbass auch bei hohen Pegeln sorgt. Der Parallelschwingkreis vor dem Tiefpass kompensiert den Mitteltonanstieg des Konustreibers und garantiert einen linearen und verfärbungsfreien Frequenzgang bis zur Übernahme des Hochtöners bei ca. 2,5 kHz. Mit einem 18 dB Hochpass wird hier die 25 mm Gewebekalotte G 25 FFL - 8 Ohm sauber angekoppelt.

Die VIB 2000 GF glänzt durch ein wuchtiges, aber präzises Bassfundament bei den tiefsten Tönen, einem linearen und sauber von der Box gelösten Mitteltonband sowie einem weichen und fein zeichnenden Hochtonbereich.

VOX 200



VOX200

Die VOX 253 ist bekanntlich eine Box mit außerordentlichen Qualitäten. Obwohl sie recht schlank ist, wünscht sich der eine oder andere (oder besser: die eine oder andere) unauffälligere Gehäuse. Eine kleinere Box mit vergleichbaren Eigenschaften zu konstruieren, ist eine große Herausforderung. Die Voraussetzung dafür ist, bei der Verringerung der Abmessungen alle wichtigen Merkmale beizubehalten. Das heißt: Tieftöner in der Seitenwand, D'Appolito Anordnung zweier Konus-Chassis mit Metallmembran und Kalottenhochtöner in der Mitte. Als Basslautsprecher bietet sich der exzellente AL 200 - 8 Ohm und als Hochtöner die schon in der COUPLET bewährte G 20 SC - 8 Ohm an. Ein 10 cm High-End-Konuschassis mit Metallmembran musste eigens entwickelt werden. Es ist nach langer Entwicklungszeit ein ganz hervorragender Tief-Mitteltöner mit einem Konus aus reinem Titan entstanden, der dem AL 130 - 8 Ohm mindestens ebenbürtig ist. Alle Gehäusemaße der großen VOX sind um den selben Betrag reduziert worden und herausgekommen ist eine fast zierlich zu nennende kleine Standbox: die VOX 200.

Die Übernahmefrequenzen von 200 Hz und 3000 Hz sind beibehalten worden. Vor allem der großzügig dimensionierte Bassreflextunnel ist auch vorhanden. Somit sind alle Bedingungen für eine würdige kleine Schwester der VOX 253 gegeben. Natürlich kann die VOX 200 nicht ganz mithalten, wenn es um brutale Tiefbass-Attacken geht, die die 253 locker wegsteckt. Das ist in Räumen normaler Größe oft gar nicht nötig und erwünscht. Auf alle Fälle traut man der kleinen Box die Bassgewalt, zu der sie tatsächlich fähig ist, gar nicht zu, bis man sie gehört hat.

Im Mittel- und Hochtonbereich sind kleinere Lautsprecher eher vorteilhaft. So auch bei der VOX 200: Der Klang löst sich perfekt von der Schallwand und bildet ein stabiles, völlig pegelfestes Klangbild im Raum ohne Verfärbung. Auch die G 20 SC - 8 Ohm beweist wieder einmal, zu welcher wunderschönen perlenden Höhenwiedergabe ohne jegliche Schärfe sie in der Lage ist.

Wer sich mit großen Boxen nicht so recht anfreunden kann, sollte sich die VOX 200 unbedingt anhören!

VOX 200 LIGHT



vox200light

Die VOX 200 entwickelte sich bereits kurz nach Ihrer Vorstellung zu einem der beliebtesten und erfolgreichsten High-End Bauvorschläge. Mehrere hervorragende Tests in verschiedenen Fachzeitschriften bescheinigen ihr, dass sie qualitativ weit aus ihrer Preisklasse herausragt. Es wurde uns die Frage gestellt, ob diese Box auch mit gutem Erfolg mit wesentlich preiswerteren Lautsprechern bestückt werden kann.

Wir ersetzten im Tieftonbereich den AL 200 - 8 Ohm durch den W 200 S - 8 Ohm sowie die Mitteltöner TI 100 - 8 Ohm durch zwei W 100 S - 8 Ohm. Die Hochtonkalotte G 20 SC - 8 Ohm tauschten wir nicht aus. Nach ersten Messungen zeigte sich, dass nur leichte Änderungen an der Frequenzweiche notwendig waren. Auch klanglich überraschte die modifizierte VOX, konnte Sie doch im Hörvergleich mit dem Original unerwartet gut mithalten.

VOX 253



vox253

Die VOX 253 ist eine Standbox, bei der der Tieftöner TIW 250 XS - 8 Ohm in die Seitenwand eingesetzt wird. Dadurch kann die Front sehr schmal und damit wohnraumfreundlich gehalten werden. Eine der herausragenden Eigenschaften des TIW 250 XS - 8 Ohm ist die Reproduktion einer unglaublichen Tiefbassdynamik in bereits relativ kleinen Gehäusevolumina. Im Hörraum baut sich ein körperlich spürbarer Bassdruck auf, wie man ihn sonst nur von wesentlich größeren Boxen gewohnt ist. Durch die seitliche Montage des TIW 250 XS - 8 Ohm bedingt, muss die Trennfrequenz zwischen dem Tieftöner und den Mitteltönern recht tief liegen. Dies wurde durch eine ausgefeilte Frequenzweichenkonstruktion realisiert.

Um die Dynamik bei hohen Basspegeln nicht zu begrenzen, wurde ein Bassreflextunnel mit außergewöhnlich großem Querschnitt und infolgedessen entsprechender Länge konstruiert. Dadurch sind die Strömungsverluste minimal. Die Öffnung sitzt unten in der Rückwand, damit die Optik der Frontwand nicht beeinträchtigt wird.

Die VOX 253 unterscheidet sich von der VOX 252 nur durch die Verwendung des neuen Tieftöners TIW 250 XS - 8 Ohm. Die Frequenzweiche musste nicht geändert werden.

In dieser Version der VOX wird die High-End Keramikkalotte KE 25 SC - 8 Ohm eingesetzt. Ein 18 dB-Filter bewirkt eine optimale Anpassung der Phasenlage zwischen Hochton- und Mitteltonbereich. Das spiegelt sich insbesondere in einer nochmals verbesserten Abbildungsgenauigkeit einzelner Stimmen und Instrumente wieder.

VOX 253 MHT



vox253mht

Aufgrund der tiefen Einsatzfrequenz des MHT 12 - 8 Ohm ist es möglich, dieses Bändchen (oder korrekter diesen Magnetostaten) auch in der VOX 253 einzusetzen. Natürlich muss die Weiche gegenüber der Originalversion mit dem KE 25 SC - 8 Ohm geändert werden. Glücklicherweise brauchen die AL 130 - 8 Ohm nur unwesentlich höher getrennt werden, so dass man noch weit von den Membranresonanzen entfernt bleibt. Die Übernahmefrequenz ist auch hier 3000 Hz. Wie man aber an den gestrichelten Frequenzkurven der einzelnen Chassis erkennen kann, werden die AL 130 - 8 Ohm schon bei 2000 Hz und der MHT 12 - 8 Ohm bei 4500 Hz abgesenkt, um sich dann bei 3000 Hz und -6 dB zu treffen. Das Bändchen muss also auf keinen Fall schon bei 3000 Hz den vollen Pegel bringen, wie manchmal angenommen wird. Das wäre auch im Hinblick auf einen niedrigen Klirrfaktor nicht sinnvoll.

Da die Frontplatte des MHT 12 - 8 Ohm etwas größer ist, müssen die AL 130 - 8 Ohm etwas weiter auseinander gelegt werden (10 mm).

Klanglich spielen beide Versionen (Original-VOX 253 mit KE 25 SC und VOX 253 MHT) auf gleichem hohen Niveau. Welche Version bevorzugt wird ist reine Geschmackssache und abhängig von den persönlichen Hörgewohnheiten.

VOX 253 MTI



vox253mti

Die VOX 253 MTI ist das aktuelle Highlight der VOX-Serie. Die kompromisslose Bestückung mit dem TI 100 - 8 Ohm als Tief-Mitteltöner und dem MHT 12 - 8 Ohm als Hochtöner überzeugte bereits in der Topas. Dem Konstruktionsprinzip der VOX-Reihe folgend arbeiten hier zwei TI 100 - 8 Ohm als Tief-Mitteltöner und der TIW 250 XS - 8 Ohm als Tieftöner.

Die Frequenzweiche der VOX 253 MTI bietet die Möglichkeit, den Basspegel zu korrigieren. Je nach Raumbedingungen und persönlichem Geschmack kann der Bass z.B. bei wandnaher Aufstellung der Boxen zu stark sein. Das auf der Weiche parallel vor dem Tieftöner liegende Korrekturglied bietet die Möglichkeit, den Pegel im Bereich zwischen 70 Hz und 150 Hz anzupassen. Der Tiefbass wird dabei nicht beeinflusst. Mit der Größe des Widerstandes wird die Wirkung beeinflusst: 10 Ohm für geringe Bassabsenkung und 3,3 Ohm für maximale Bassabsenkung. Bleibt das Korrekturglied offen (ist also der Widerstand unendlich), ist die Basspegelabsenkung deaktiviert.

VOX 301



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Mit der VOX 301 wird die High-End VOX-Serie nach oben erweitert. Bei gleicher Mittel-Hochton-Bestückung wie in der VOX 253 kommt hier der TIW 300 - 8 Ohm als Tieftöner zum Einsatz. Damit wird, bei gleichem hervorragendem Verhalten im Mittel-Hochton-Bereich, die Pegelfestigkeit und Dynamik im Bassbereich nochmals erhöht und die untere Grenzfrequenz auf beachtliche 23 Hz abgesenkt. Die VOX 301 ist also die VOX-Variante für Pegelfetischisten, die z.B. auch in großen Räumen Konzerte in Originallautstärke hören wollen.